top of page

Erstaufbau BRM Simca nach GM- Reglement

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgaben meines Slotracing Blog. Mein Name ist Andre Feopentow und ich freue mich das ihr rein schaut. Viel Spaß beim lesen.


Wie es die Überschrift schon beschreibt, baue ich in diesem Blogartikel einen BRM Simca im Maßstab 1:24 für Rennen auf Holzbahnen und Plastikschienen auf. Dabei geht es Grundlegend um den Fahrwerksaufbau, die Überarbeitung der Teile im Auslieferungszustand und die Einhaltung des Reglement der German Masters.



Als erstes wird das Fahrzeug zerlegt. Hier wird dann das Chassis geprüft. Dieses ist beim Simca verbogen.

Da das Chassis aus weichen Aluminium ist, biege ich es teils von Hand und

richte es mit einem Schlichthammer auf dem Amboss. Dabei bearbeite ich das Chassis mit leichten Hammerschlägen, bis dieses Plan auf der Richtplatte liegt.

(Wichtig, das Material ist weich und kann mit dem Hammer schnell beschädigt werden. Es sollte vorsichtig gearbeitet werden.)



Ist das Chassis gerichtet, geht es an die Reifenbearbeitung.



Um das Chassis abzustimmen ist es wichtig, das alle Räder die gleiche Größe haben.

Als nächstes werden die Achsböcke kontrolliert und entgratet. Da diese bereits ausgebaut sind, macht das auch keine große zusätzliche Arbeit.


Beim entgraten ist wichtig, nicht die Kante abzuschleifen. Nach den meisten Reglemente für die BRM Zwerge muss der Sturz auf der Hinterachse vorhanden bleiben.

An der Vorderachse lasse ich die Werkseitigen Gleitlager verbaut. Auch wenn einige Reglemente den Einbau von Kugellager erlauben, lässt es sich auch mit Gleitlagern sehr gut fahren.

Dafür bearbeite ich diese allerdings.


Mit einer 3mm Reibahle und Schneidöl werden die Gleitlager bearbeitet.

Es ist wichtig darauf zu achten, das die Reibahle während der Vorgangs nicht verkantet wird.


Im folgenden Link zeigt YouTube- Video, wie am Mini wie die Vorderachse inkl. Gleitlager und Felge mit den zuvor genannten Werkzeugen bearbeitet werden kann: https://youtu.be/9LjzdpouKlo

Auch hier gilt wieder, das nachmachen erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung bei entstandenen Schäden!


Nach der Bearbeitung werden sich die Lager im anschließenden Fahrbetrieb weiter einschleifen und noch leichter laufen. Ein Gleitlageröl ist hier von Vorteil.


Auch wenn an der Hinterachse Kugellager verbaut sind, ist auf der Innenseite ein Gleitlager vorhanden. Auch hier macht es Sinn, dieses mit der Reibahle zu bearbeiten.

Dafür ist es von Vorteil, das Kugellager auszubauen. Wenn das nicht funktioniert kann der Vorgang auch durchgeführt werden.


Nachdem die Achsböcke eingebaut und ausgerichtet wurden, baue ich eine Steckverbindung zwischen Leitkiel- und Motorkabel. Das erleichtert die Motorwartung oder auch den Motorwechsel während einer Rennveranstaltung. Für die Steckverbindung nutze ich Flachstecker und Buchsen, diese werden an die Kabel gekrimpt.

Im nächsten Schritt klebe ich Schrumpfschläuche auf die Grundplatte des Chassis. Durch diese werden die Leitkielkabel gezogen. Anschließend wird der Schrumpfschlauch nur leicht geschrumpft um Platz für die Achse zu machen.

Damit die Gefahr von einem Kurzschluss auf der Chassis- Platte gemindert wird, kommt unter die Steckverbindung ein Stück Klebeband.

Nach Montage der Achse wird alles auf Leichtgängigkeit geprüft.

Als nächstes kommt die Montage des Auspuff.

Dafür nutze ich Doppelseitiges Klebeband und dünnes Moosgummi. Nach dem passenden Zuschnitt wird dies auf die Hinterseite des Auspuff und an die Karosserie geklebt. Die zu klebenden Flächen immer entfetten!

Wie auf dem Bild oben links zu sehen, befinden sich dort zwei Unterlegscheiben. Unterlegscheiben verwende ich, um die Karosserie höher zu legen und Platz für Reifen zu schaffen.



Probefahrt. Zu Gast beim SRMC Hildesheim.

Nach vielen Trainingsstints kam es dann aber doch zu einem Zwischenfall.


Bruch der Karosserieverbindung hinten links. Aber wie das? Der Hinterreifen hat es nach vielen Runden verraten. Die Außenkante ist angeschliffen.

Da wir auf der Carreraschiene mit Gummireifen fahren, ist mir nicht gleich aufgefallen. Es gab keine Spuren im Radhaus. Der Reifen schleift im hinteren Radhaus. Das ist auf der Richtplatte nicht gleich aufgefallen, da es nur bei engen Kurven auftritt. Also hats den Simca trotz guter Vorbereitung erwischt. Doch was jetzt?

Nach den ganzen Umbaumaßnahmen ist die Garantie weg. Das ist wohl jeden klar. Aber Schrott ist er noch lange nicht.

Nun wird der Karosseriebock Re- Konstruiert. Hier eignet sich besonders gut ein UV Kleber. So konnte direkt vor Ort die Reparatur durchgeführt werden.

Leider fehlen Bilder, die Hitze des Gefechts.....

Jetzt wurde aber eine Unterlegscheibe mehr unter das Gummi gefüttert. :D


Zurück auf der Bahn konnte noch ein kleines Testrennen gespielt werden. Der Simca lief wieder und konnte sich ein spannendes Duell mit dem A112 und dem 1000TCR liefern.



Zu Hause in der Werkstatt bekommt der Motor einen Service in Form einer Motorspülung. Die Achslager werden gereinigt und anschließend wieder montiert. Nu ist er bereit für seine nächste Ausfahrt.




Abschließend bleibt nur noch zu sagen, das diese Modelle mit einer demensprechenden Vorbereitung einen großen Spaßfaktor mitbringen. Doch muss einiges vor dem Fahrbetrieb im Werkszustand überarbeitet werden.

BRM bringt hier Modelle aus einer kleinen Manufaktur von Modellbauern für Modellbauer, und Modellliebhaber. Und spätestens wer einen an der Bahn sieht, der wird zum Liebhaber. :D

Vielen Dank dass Ihr wieder rein geschaut habt.


Ich wünsche euch viel Spaß beim slotten und allzeit gut Grip.


VG Feo

38 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page